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Herzlich Willkommen!

"An der Schule gefällt mir besonders gut, dass man das Gelernte direkt auf den Arbeitsalltag anwenden kann"  

Zitat einer Schülerin

Damit das gelingt bieten wir unseren Schüler/-innen:

  • einen lernfeldorientierten Unterricht
  • ein vielfältiges Unterrichtsangebot auch außerhalb der Schule
  • ein intensives Ausbildungskonzept
  • Kooperation mit verschiedenen Praxisstellen

Ca. 230 Schüler/-innen besuchen unsere Schule.

Artikel zum Tag der offenen Tür in der Fachschule Ebenried am 24.04.2016

Spiel, Spaß und viel Informationen

An der Fachschule Ebenried fand Ende April der alljährliche Tag der offenen Tür statt.

Es ging bunt her: von den Schülerinnen und Schülern des Unterkurses wurden verschiedene Theaterstücke dargeboten, es gab Angebote zum Mitbasteln und  Mitmachen, die von den Schülern im Fach Lebenszeit-/Lebensraumgestaltung vorbereitet wurden und von den Besuchern konnten im Unterricht entwickelte und gebaute Spiele ausprobiert und getestet werden.

Auch die Information über die beiden an der Fachschule angebotenen Ausbildungswege zum/zur Heilerziehungspflegehelfer/-in und Heilerziehungspfleger/-in kam nicht zu kurz.

Die Lehrkräfte informierten über die von ihnen unterrichteten Fächer und  zu den Zugangsvoraussetzungen in die einjährige Heilerziehungspflegehilfe- bzw. dreijährige Heilerziehungspflegeausbildung.

Zahlreiche Besucher und Besucherinnen, häufig auch Stammgäste aus den Gruppen der Rummelsberger Nachbareinrichtung Auhof in Hilpoltstein mit ihren Betreuern, die oftmals selbst ihre Ausbildung an der Fachschule Ebenried absolvierten, genossen bei überwiegend sonnigem Wetter die vielfältigen Aktionen der Fachschülerinnen und Fachschüler sowie die selbstgebackenen Kuchen und die leckeren Angebote vom Grill.

Hans Thumann (27 Jahre), angehender Heilerziehungspfleger in einer Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Ursprünglich sah Hans Thumanns Berufswunsch ein bisschen anders aus: Als Kind wollte er Fußballprofi werden, alternativ Lottogewinner. Heute steckt er mitten in der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger. Der 27-Jährige arbeitet mit Menschen, die eine psychische Erkrankung haben. Er unterstützt sie dabei, einen geregelten Tagesablauf einzuhalten, begleitet sie in die Arbeitstherapie, wo sie Stifte für einen großen Hersteller fertigen. Mit einzelnen Klienten macht er auch mal einen Spaziergang oder spielt Schach mit ihnen – das ist ganz abhängig davon, was die Menschen gerade brauchen.

Hans begegnet jeden Tag den unterschiedlichsten Persönlichkeiten, was oft zu sehr surrealen Situationen führt. „Es ist schwer, in der Arbeitstherapie einer Klientin zu sagen, was sie machen soll, wenn sie gerade die Kaiserin von China ist.“ Der angehende Heilerziehungspfleger hat es mit Menschen zu tun, die oft in ihren ganz eigenen Vorstellungswelten leben. „Unsere Arbeit findet immer im Hier und Jetzt statt. Ich muss mich immer wieder neu auf den Klienten einstellen.“ Lösungen zu finden, wie er die Klienten erreichen kann, ist eine der größten Herausforderungen an seiner Arbeit.

Gerade die kleinen Dinge sind es, die Hans immer wieder Freude machen: Selbst die Klienten, die ihn jeden Morgen auf dem Weg zur Station um Zigaretten anschnorren, gehören da irgendwie dazu, erzählt er. Mit manchen verbindet ihn eine engere Beziehung. „Da reicht dann schon ein Augenzwinkern und ich weiß, wie es demjenigen geht.“ Zu wissen, dass er den Menschen hilft, auch wenn sie es vielleicht gar nicht direkt merken, empfindet Hans als Bereicherung. „Man kriegt viel zurück und das sind vor allem diese kleinen Dinge. Aber wenn man das zu schätzen weiß, dann macht dieser Job unglaublich viel Spaß.“

Eine Begebenheit aus seinem Arbeitsalltag ist ihm besonders in Erinnerung geblieben: Ein an Demenz erkrankter Klient war plötzlich aus der Abteilung verschwunden. Nach mehrstündiger Suche fand Hans den Mann, der früher Bauer war, schließlich auf einem nahegelegenen Acker. Dort kauerte er sich hin und lies die Erde durch seine Finger rinnen. Hans war in diesem Moment völlig unwichtig für den Mann. „Das sind schöne Momente, weil man merkt, dass die Leute wieder diese alte Liebe spüren, zu dem, was ihnen einmal etwas bedeutet hat.“

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